Von Slogans in die Irre geführt?

Werbung manipuliert

Wer sagte einmal “Wir sind die Sieger, mein Freund!”? Na klar, Queen war die siegreiche Musikgruppe, welche mit We Are the Champions zum Liebling der Massen wurde! Gibt es etwa irgendein Lied, das in Fußballstadien noch häufiger gespielt würde als eben dieses?

Überhaupt sind manche Musikstücke geradezu eine Fundgrube für Zitate! Wird nicht damit auch, zum Beispiel, jeder Fußballfan automatisch zum Verfechter seiner eigenen Lieblingsband? Selbst die Hersteller diverser Produkte haben gelernt, von einprägsamen Songs zu profitieren: Der Champion unter den Entsaftern erinnert doch ein wenig an ein Fußballstadion voller tosender Menschen, oder? – Hier soll offenbar die Assoziation zwischen den Attributen frischen Saftes, wie Vitalität und Stärke, zum eigenen Produkt, welches nämlich Saft herstellen kann, geschaffen werden!

Nicht jeder hält dabei auch immer, was er verspricht, aber bevor es dem Hans zu dumm wird, kann er doch als Hänschen noch schnell lernen, was echte Wahrheit ist, und was nicht, oder? Der Ausspruch “Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans nimmermehr.” hat zwar nicht in jedem Fall seine Gültigkeit, dennoch ist es aber wichtig, für sich selbst schon frühzeitig zu entdecken, was in der Tat gut ist, und was eben nicht! Wer sich in jungen Jahren bereits von billigen Sprüchen überzeugen lässt, wie es beispielsweise bei der Zigarettenwerbung jahrzehntelang immer wieder Gang und Gebe war, was bekommt er dann für seine Treue den Glimmstängeln gegenüber eines Tages denn?

Andererseits lassen sich die Leute auch von positiven Ideen begeistern, wie etwa, täglich Fruchtsaft zu trinken! “Valensina schmeckt fast wie frisch gepresst.” und “Hohes C ist so wichtig wie das tägliche Brot.” verführen offensichtlich nicht zum Raubbau am eigenen Körper, sondern fordern den Kunden, im Gegenteil, sogar zu mehr Gesundheitsbewusstsein auf! Somit steht eindeutig fest: Egal, ob es bei Fernet Branca damals hieß “Man sagt, er habe magische Kräfte.”, es gibt im Werbedschungel nach wie vor sowohl gute als auch schlechte Einflüsse. Einen besseren Überblick über die diversen Werbeslogans gibt es auch hier zu finden, im Internet.

Am Ende ist man sich aber bestimmt einig: Frischer Fruchtsaft ist garantiert gesünder als Schnaps oder Zigaretten!

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Wer viel verbraucht soll auch viel zahlen

„Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt?“ wird sich in Zukunft so mancher fragen, wenn die Stromrechnung ins Haus flattert.

Gilt bisher beim Stromverbrauch noch, wer viel verbraucht, zahlt weniger, wird es nach der vollzogen Energiewende wohl heißen müssen: Wer viel verbraucht, muss auch viel bezahlen.

Das Preisgefüge für den Stromverbrauch soll in Zukunft ganz überarbeitet werden. Dabei sollen das Verursacher- und auch das Tragfähigkeitsprinzip gelten. Denn der Strompreis soll sich auch in Zukunft für jeden tragbar bleiben. Dies gilt insbesondere für die einkommensschwachen Haushalte in Deutschland. Das können manchmal recht große Haushalte sein und dem entsprechend hoch ist der Stromverbrauch. Dazu kommt, dass sich Menschen mit geringem Einkommen nicht immer die neuen stromsparenden Geräte leisten können.

So sollten daher in Zukunft die Vergünstigungen für Großverbraucher aus Handel und Industrie auf den Prüfstand gestellt werden. Es ist sicherlich nicht einzusehen, warum die privaten Stromverbraucher die Preiszugeständnisse der Stromkonzerne an diese Klientel mitbezahlen soll. Auch für die privaten Haushalte sollten differenzierte, an den Verbrauch angepasste Preismodelle entwickelt werden. Diese sollten sich an der sogenannten Netzleistung orientieren. So sollte derjenige, der gleichzeitig mehrere Geräte angeschaltet hat mehr bezahlen als derjenige, der auf seinen Stromverbrauch achtet und nur wenige Geräte auf einmal nutzt.

Aber hier scheiden sich die Geister, die sich da berufen fühlen, den Strompreis für die Verbraucher zu bestimmen. Fakt ist aber zunächst einmal, dass der Strompreis derzeit stark ansteigt und in Zukunft noch stärker steigen wird.

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Alles für die Katz

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass es bei dem Stichwort „Katze“ sowohl Zitate mit positiver als auch negativer Belegung gibt. „Alles für die Katz’“ soll heißen, dass eigentlich alles vergebens ist. Warum eigentlich. Wir lieben unsere Katzen und erfüllen ihnen alle Wünsche, die wir aus ihrem Verhalten erahnen können. So auch eine eine Freilauftür für die Katz. Denn so ein Katzentier liebt Drinnen und Draußen. Damit ist schon in vielen Fällen ein Problem geboren.

Katzen sind nicht lesbar wie Menschen. Uns bleibt vieles ihrer Gedanken einfach verschlossen. Daher nennen wir sie auch sehr freiheitsliebend. Und eine solche Freilauftür ist genau dann richtig. Jetzt kann die geliebte Katze ganz nach ihrem Gutdünken mit ihrem Mensch oder ihren Menschen zusammen sein oder nach Herzenslust draußen herum streunen.

Ein für sie früher unüberwindliches Hindernis, die verschlossene Haustür gehört damit der Vergangenheit an. Jetzt kann sie ihren Freiheits- und auch Häuslichkeitsdrang voll ausleben. Aber auch für den Besitzer ist ein solche Einrichtung eine tolle Sache. Man muss nicht ständig darauf achten, wo die Katze ist und ob sie gerade rein oder raus will. Sie kann dies jetzt selbst. Kein jämmerliches Maunzen mehr. Auch kann man guten Gewissens das Haus verlassen und die Katze für mehrere Stunden alleine lassen, da sie ein- und ausgehen kann wie sie will.

Somit beißt sich die Katze auch nicht bei ihrer Haltung selbst in den Schwanz, denn der Freilauf ist jetzt bestens geregelt.

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“Vater Staat” im Wandel der Geschichte

“Vater Staat” im Wandel der Geschichte

Auf das Wort Idiot reimt sich nicht nur Jod, nein es gibt auch das Lot, das Boot, etwas Brot, die Not usw. , die sich darauf reimen! Auch das Wort “Patriot” klingt ähnlich. Im Großen und Ganzen ist mit diesem Wort ein Bürger gemeint, der seine eigene Identität sehr stark durch seine nationale Zugehörigkeit definiert! Patriotismus und Nationalismus gehen daher oft Hand in Hand. Was ist aber eigentlich eine Nation?

In grauer Vorzeit war die Welt noch so dünn besiedelt, dass eine Familie, die damals übrigens nomadisch lebte, tagelang durch das weite Land ziehen konnte, ohne dabei einer anderen Sippe zu begegnen! Mit der Zeit wurden die Sippen zahlreicher und mehr und mehr der Familien, die einst die Freiheit genossen hatten, immer unterwegs zu sein, ließen sich schließlich nieder und wurden “sesshaft”. Die Anzahl der Menschen in einer Gemeinde wuchs stetig an, und so kam es dazu, dass ein Machtgerangel zwischen den Stärksten immer häufiger und wahrscheinlicher wurde. Welche Hormone es auch waren, die einen Mann gegen den anderen in den Kampf ziehen ließen, wäre es nach den Frauen gegangen, so hätte es diese Kriege bestimmt wohl nicht gegeben, oder?

Nun denn, der Drang der Starken nach Machtausübung hatte nichts Familiäres mehr an sich, ganz so wie ein strenger Vater seinen Kindern eben mehr verbietet, als das er ihnen erlaubt … . Durch die Wirren der Geschichte entwickelten sich Großverbände von Mächtigen, die sich dann später als “Staaten” begriffen. In diesem Zusammenhang ist dann auch die Redewendung “Vater Staat” einleuchtend, denn der Staat nahm dann quasi die Rolle des strengen Vaters, allerdings in der größeren Gemeinschaft statt in der Familie, ein! Über der Familie standen fortan also nicht mehr die Stammesführer und Sippenältesten, sondern folglich Staatsmänner.

Auch wenn heute gemutmaßt wird, alle Menschen hätten gemeinsame Vorfahren, so darf man doch annehmen, dass heutzutage die Vielfalt der Menschen wahrhaft riesengroß ist! Allein schon ein Verwandter, der vor 50 Jahren in ein fernes Land ausgewandert ist, kann uns Neuzeitmenschen heute bezeugen, wie fremd sich Menschen überhaupt schnell werden können, wenn sie über lange Zeit hinweg weit voneinander entfernt leben. Wäre es also verwunderlich, anzunehmen, innerhalb von ein paar Millionen Jahren hätte sich aus einer einzigen Menschenfamilie womöglich die gesamte heutige Menschheit entwickelt?

Was die Entwicklung von Staaten anbetrifft, ging die geschichtliche Entwicklung auch in Hand mit sprachlichen und kulturellen Umwälzungen! So konnten sich in unterschiedlichen Hoheitsgebieten jeweils eigentümliche Sitten breitmachen, was in der Tat die Identität der Leute mit ihrer Region zu verbinden vermochte. Die Kultur verband sich mit der Geografie, und die Leute sahen sich bald als “Bayer” oder “Sachse“, entsprechend ihrer Ursprungsregion.

Die regionalen Identitäten wurden vom Adel vergangener Jahrhunderte begünstigt, da es ja in jeder Gegend einen Grafen oder Fürsten gab, der seinen Ruf gern bis über die Grenzen seines eigenen Herrschaftsbereichs hinweg erschallen lassen wollte, und was hätte sich hierbei besser angeboten, als einer ganzen Region quasi zu ihrer eigenen Identität zu verhelfen? – Dann würden sicher bei jeder Erwähnung der kulturellen Gepflogenheiten einer bestimmten Gegend auch die Namen der dort herrschenden Adelsfamilie genannt!

In späteren Zeiten, als das Volk sich nicht mehr dem Adel verpflichtet fühlte, sorgte der allgemeine Überdruss für die Umwälzungen, die schließlich ins heutige System der Politik mündeten. Auch schon vor Ende der Adelszeit gab es Bestrebungen, die Bürger von ihrer markanten regionalen Zugehörigkeit zu entwöhnen, und sie eher dem Kollektivbegriff “Staat” anhänglich zu machen, doch diese Versuche beeindruckten die meisten Leute damals so gut wie wenig. Mit großflächiger Einführung beziehungsweise Ausweitung der “Demokratie” änderte sich plötzlich der Elan, mit dem jetzt überschwänglich dem Neuen zugejubelt wurde!

Alles Alte wurde abgelehnt, denn der Adel war untragbar für die Bevölkerung geworden, weil er sich, aus Sicht der Leute, vornehmlich zweckfremd der Massen “bediente”, um selber im Luxus zu schwelgen, während das “einfache”, sprich nicht adlige, Volk oft kein leichtes Leben hatte! Die Hierarchie wurde als Diktat empfunden, was letztlich den Begriff der Freiheit, wie schon des Öfteren zuvor in der Geschichte, wieder zum Hauptaugenmerk der Bürger machte. Man wollte einfach keine Unterdrückung durch den Adel mehr dulden!

Innerhalb des 19. und 20. Jahrhunderts hat sich die Welt, abgestoßen, ja geradezu angeekelt, von der vormaligen Herrschaftsform, sei es nun Monarchie oder Aristokratie gewesen, mit großen Schritten der demokratischen Politik genähert, was im selben Atemzug dann wiederum auch zur verstärkten Bildung nationaler Identitäten führte. Selbst in der heutigen Zeit, wo Reisepässe oder ähnliche Formalitäten den Bundesbürger auf seine nationalen Bindungen hinweisen, gibt es dennoch weiterhin lokale Identitäten wie die Hamburger, die Friesen, die Hessen usw. zu finden.

Das frühe 21. Jahrhundert ist geprägt von der Erinnerung an schreckliche Kriege, die zum Großteil nationalistischen Ideen geschuldet sind, weshalb der Patriotismus an sich diese schlimme Zeit quasi in Erinnerung zu rufen und Revue passieren zu lassen vermag, was dann unweigerlich zu allgemeinem Unbehagen führt! Nationalismus und Rassismus waren die Themen um den Beginn der heutigen Demokratie herum. Nun ist die Gesellschaft endlich weltweit dabei, sich zu vernetzen, was im Handumdrehen aus Deutschen, Engländern, Indern, Chinesen, Spaniern, Portugiesen, Franzosen … und auch allen anderen Nationalitäten Weltbürger macht!

Die Phase der Nationen in der Weltgeschichte scheint zu Ende zu gehen, während das Internet den Weltbürgern von morgen vor Augen führt, wie sehr die ganze Welt in Zukunft noch zusammenwachsen muss und wird! – Ist dies an sich nicht eigentlich ein Signal für friedliche kommende Zeiten?

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Fluchen beim Umzug

Scheiß nochmal! Pass doch auf!” tönt es aus dem Treppenhaus, doch warum? – Herr Meier zieht um, und dank seines wöchentlichen Trainings im Fitnessstudio meinte er, das Klavier ganz alleine die Treppen vom zweiten Stock bis nach unten zum Transportauto schleppen zu können, doch es ging schief: Das Klavier rutschte ihm aus der Hand, und nach einem großen ‘Rums’ zerschellte es noch an der nächsten Wand! Was wäre bloß passiert, hätte er woanders gestanden? – Er wäre vom Piano erfasst worden und jetzt nur noch Matsch!

Es muss nicht so weit kommen, dass in Einem die Superman-Instinkte wach werden, und man sein eigenes Leben sowie das anderer Menschen dabei gefährdet! Lohnt es sich denn, deswegen Profis zu engagieren? – Oh ja, sogar sehr, denn gute Umzugsdienstleister passen nicht nur auf die Sicherheit aller Beteiligten auf, sondern sie sorgen auch dafür, dass das Umzugsgut unbeschadet sein Ziel erreicht!

Selbst, wenn gar keine sperrigen Gegenstände transportiert werden müssen, erspart trotzdem ein Profi so manch einen Flucher! “Wo habe ich Omas Vase nur hingestellt? Mist, ich finde sie nicht mehr!” braucht dann niemand mehr zu rufen … . Umzüge sind immer ein echtes Chaos, weil eine große Anzahl von Gegenständen unterschiedlicher Größe exakt und vorsichtig verpackt werden muss!
Was war die alte Wohnung doch schön! Bei Sonnenaufgang konnte man sich im Bad rasieren, mit der roten Sonne im Rücken, und der Nachbar lud immer einmal im Monat zu seiner Grillparty ein. Doch nun hat der alte Chef Einem die rote Karte gezeigt, denn das Personal wird leider abgebaut! Der neue Job kam dann zwar wie eine Erleichterung, jedoch die 300 Kilometer dorthin machen einen Umzug unvermeidlich … .

Die neue Wohnung hat keine Fenster im Bad, und im zehnten Stock dieses Betonklotzes kommt dann auch wohl nicht mehr recht die alte Idylle auf, aber auf die Schnelle gab es keine andere Wohnung zu finden! Nun ja, es ist eben manchmal ein Kompromiss, umziehen zu müssen. Hat man sich erst einmal an die neue Umgebung gewöhnt, ist alles dennoch halb so schlimm!
Zählen tut für den Arbeitnehmer am meisten, mit der eigenen Familie zusammen glücklich und gesund zu sein, und nicht obdachlos zu werden! Was gibt es da auch wirklich zu mäkeln, wenn ein Umzug schließlich bevorsteht? – Das Leben geht weiter!

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Monopoly & Schlossallee

Wer es sich leisten kann, eine Luxusvilla käuflich zu erwerben, der will mit Sicherheit nicht einfach nur darin wohnen! Vielmehr ist so ein Prachtobjekt doch ein Statussymbol sondergleichen! Wenn Luxus, oder gar Prunk, äußerste Priorität besitzen, dann wird nicht auf die Rechnung geschaut!

Es gibt sehr vielfältige Möglichkeiten, sein Haus in Szene zu setzen, sei es durch Möbel oder Gartengestaltung … . Ambietente vom Feinsten ist angesagt! Man findet nur leider im üblichen Möbelhaus um die Ecke viel zu wenig Auswahl an Exquisitem! Daher empfiehlt es sich, sich gründlich nach stilvollen Wohnideen umzusehen!

Vergoldete Wasserhähne, marmorgefliestes Bad oder Linkrustatapete? – Die Möglichkeiten sind schier endlos! Man sollte sich also unbedingt einen Überblick verschaffen über alle Vielfalt! Eine Internetseite mit Ideen hierfür ist www.schlossallee.de . Ob es nun ein Whirpool im Garten oder ein Privatkino im Stil des frühen 20. Jahrhunderts sein soll: Auf die Auswahl der verwendeten Materialien kommt es an! Je hochwertiger, umso besser!
Bei einem Budget ohne Limit erwartet einen Kenner also das Abenteuer der luxuriösen Hausgestaltung ohne Limit! Engagiert man dazu noch einen talentierten Designer, ist man auf der stilsicheren Seite!

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Wer klaut?

Die Prinzen‘ haben 1993 mit ihrem Hit ‘Alles Nur Geklaut’ ins Schwarze getroffen! Überall wird gespickt und abgekupfert … , auch in der Musikbranche! Wer sich in der Schule beim Schummeln erwischen ließ, der wusste: “Ich habe etwas falsch gemacht!” . Wie man richtig ‘klaut’ wurde jedoch oft sehr eindrucksvoll bewiesen, etwa als Stefan Raab den damaligen Bundeskanzler ins Lächerliche zog mit seinem ‘Hol Mir mal ne Flasche Bier’. Man kann es aber auch falsch machen, wie jüngst einige Politiker zeigten, als sie reumütig ihren Doktortitel wieder abgeben mussten!

Man sieht also: Vielfach wird plagiativ herumgedoktert. Dabei muss man sich fragen: “Warum wird denn soviel ‘abgeschrieben’?” .

Eine Theorie, die man sich ausdenken könnte, kann so lauten: Wir alle lernen durch Immitation. Klingt simpel,oder? Was ist also, wenn wir einander immitieren müssen, um zu lernen? Und was ist, wenn ‘Abschreiben’ oder Ähnliches von Natur aus zum Immitieren dazugehört? Wäre dann nicht eine ‘Bestrafung’ für das ‘Klauen’ von geistigen Inhalten praktisch Irrsinn?
Wollen wir diesen Gedankengang allerdings weiter verfolgen, erwartet uns ein Dilemma: Wie könnte man überhaupt jemanden objektiv bewerten, zum Beispiel mit Schulnoten, wenn Abschreiben ‘erlaubt’ wäre? – Ich denke, um diese Dilemma einfach zu umgehen, ist ‘Abschreiben’ verboten. Jedoch bleibt die Frage: Entspricht es der menschlichen Natur, nicht abzuschreiben und nicht zu immitieren?
Letztlich sollte man fragen: Kann man Gedanken überhaupt ‘klauen’?

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Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

So gesehen lässt sich das Leben doch relativ leicht händeln, oder?
Ich muss ja gestehen, dass ich als leicht unbeholfen gelte. Würde ich mich jedes Mal ärgern, wenn wieder etwas zu Bruch geht oder irgendwas völlig außerhalb der Spur läuft – mein Leben wäre ein Trauerspiel.
Mittlerweile geh ich mit einer ordentlichen Portion Humor an Sachen heran, die schief laufen. Oder eben den richtigen Spruch. Seit Kurzem begleitet mich beispielsweise ein T-Shirt mit folgenden völlig korrekten Worten: “Egal was: Ich war´s nicht!” Ist im Übrigen mein Standardspruch:

Ich war das nicht! Das war der Kater!

Hilft zwar fast nie, aber trotzdem müssen die meisten zumindest lächeln. Ich muss dazu sagen, beruflich fahre ich Taxi. Ohne Humor geht das eigentlich nicht. Nicht nur, dass mit einer lockeren und fröhlichen Art, einem auch die Menschen offener begegnen. Man vermeidet auch unnötige Anspannung durch Sprachlosigkeit. Und Herausforderung in der Art: “Wie bekomme ich sechs sehr heitere Österreicher in einen Mazda 5?!”, lassen sich wunderbar und mit sehr viel Spaß lösen.

Was lehrt uns das? Wer Spaß am Leben findet und schwierige Situationen auch mit Humor sehen kann, macht sich vieles leichter und allem voran kurzweiliger.

Von Manfred aus T.

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Die breite Palette der Zitate „auf dem Automarkt“

Manche Zitate auf dem Automarkt haben eine merkwürdige Logik, die sich einem erst dann erschließt, wenn man einen genauen Blick hinter die Kulissen der menschlichen Psyche wirft.

Zitate aller Art sind eine gute Möglichkeit, eine Lebenseinstellung zum Ausdruck zu bringen, ohne dafür eigene Formulierungen verwenden zu müssen. Sie sind quasi die Chance, sich hinter der Aussage eines Dritten gekonnt „verstecken“ zu können. Dabei kann man anderen Menschen und sich selbst immer das Gefühl geben, mit der eigenen Meinung nicht allein dazustehen. Bevorzugt werden natürlich die Sprüche, die sich auf den Interessensbereich des Benutzers beziehen. Und das liebste Hobby des Mannes ist nun mal das Auto, was dazu führt, dass viele Sprüche verwendet werden, die ihnen als Zitate auf dem Automarkt begegnen. Ein passendes Beispiel ist der Spruch „In deinem Auto sieht es aus wie bei Schlags unterm Sofa.“. Das ist ein sehr direkter Hinweis darauf, dass man doch in seinem Fahrzeug für etwas mehr Ordnung sorgen sollte, bevor man es auf dem Gebrauchtwagenmarkt zum Kauf anbietet.

Dieser Spruch lässt sich auf alle möglichen Lebensbereiche umwandeln. Was man auf dem Fahrzeugmarkt immer wieder hört, ist der Begriff „Familienkutsche“. Er wird üblicherweise für Fahrzeuge mit einer mittleren Motorisierung und viel Stauraum verwendet. „Das Auto ist des Mannes bester Freund.“ – War damit nicht eigentlich ein Körperteil gemeint? Hier soll allerdings zum Ausdruck gebracht werden, dass der Mann mehr Zeit mit seinem Fahrzeug verbringt als mit seiner Frau. Dahinter steckt eine banale Logik. Das Fahrzeug ist für den Mann ein Aushängeschild und ein Statussymbol. Das muss natürlich entsprechend gepflegt werden, zumal es das nicht selbst tun kann wie die Frau und die Kinder. Außerdem ist vom Auto kein Widerspruch zu erwarten. Beim Auto Putzen sieht es oft so aus, als würden die Herren Selbstgespräche führen, doch das ist weit gefehlt. Viele unterhalten sich mit dem Auto und haben ihrem Fahrzeug sogar einen Namen gegeben. Dem Freund können sie alles erzählen, denn er wird auch nicht petzen oder sich über sie lustig machen.

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Zitate im Lesezirkel – Wen sprechen sie an?

Zitate im Lesezirkel verschaffen einem die Chance, in jeder Lebenslage und bei jedem Thema völlig unverfänglich ein wenig mitreden zu können.
Wer sich zu den Menschen zählt, die jederzeit gern ein treffendes Zitat im Hinterkopf haben, der ist in einem Lesezirkel gut aufgehoben. Allein schon die Vielfalt der dort bereit gehaltenen Produktpalette macht es möglich, sich durch die Zitate im Lesezirkel bei jedem Thema mit einem flotten Spruch aus der Affäre ziehen zu können. Dabei wird die Hausfrau sich an die Sprüche halten, die zu ihrem Lebensbereich passen, der in aller Regel die Themen Kindererziehung, Kochen, Backen, Wäsche und Garten umfasst.

Der Mann wird die zünftigen Zitate bevorzugen, mit denen sich die Kollegen Handwerker auf den Baustellen ein wenig kurzweilige Unterhaltung untereinander verschaffen oder mit denen sie auch mal einen Kunden ein wenig auf die Schippe nehmen. Politikerzitate sind quer durch alle gesellschaftlichen Schichten beliebt. Bieten sie einem doch die Chance, „seinen Senf“ zu schwierigen Themen dazu zu geben, ohne dabei offenbaren zu müssen, dass es sich um die eigene Meinung handelt.

Unterschiede Mann und Frau gefunden hier: http://www.chaoszone.de/blog/webnews.php/2007/08/22/der_unterschied_zwischen_mann_und_frau
Mann und Frau, unterschiede

Auch die alten deutschen Sprichworte bereichern die Palette der Zitate im Lesezirkel. Sie werden so oft in der Umgangssprache verwendet, ohne dass der Anwender überhaupt weiß, wie sie historisch einmal entstanden sind. Ein Körnchen Wahrheit liegt auf jeden Fall immer drin, so wie bei der Maus, die im Sprichwort „keinen Faden abbeißt“. Gemeint ist, dass es sich um einen festen Fakt handelt. Das spürte die Maus damals auch, als die Menschen für ihre Vorräte eine Technik zum Aufhängen erfanden, bei der die Maus nicht mehr an das Fleisch heran kam und so im wahrsten Sinne des Wortes keinen Faden Fleisch mehr abbeißen konnte.

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