Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert…

Das Sparen fängt im Kleinen an

Entstanden ist dieses Zitat in deutschen Sprachraum und das schon vor langer Zeit. Ursprünglich hieß es „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist der Mark nicht wert.“. Niemand weiß genau, wer es geprägt hat. Aber die meisten Menschen haben bereits die Erfahrung gemacht, dass es zutreffend ist. Welche Bedeutung es im Alltag hat, zeigt sich am besten beim Blick auf die Dinge, mit denen man bei vielen Gelegenheiten Geld sparen kann.

Ein Beispiel ist der Haushalt. Wer seinen Geschirrspüler vor dem Anschalten richtig voll packt, der kann jede Woche im Durchschnittshaushalt einen Spülgang einsparen. Dadurch reduzieren sich der Wasser- und Stromverbrauch. Die Ersparnis liegt bei Centbeträgen pro Woche, aber übers Jahr hinweg können zweistellige Eurobeträge zusammen kommen. In zehn Jahren sind es mehrere Hundert Euro und im Laufe eines Menschenlebens rechnet sich die Summe bis auf ein paar Tausende auf.

Noch deutlicher wird die Bedeutung dieses Sprichworts bei der Beleuchtung. Werden alle Elektrogeräte in einem Haushalt statt auf „Stand by“ komplett ausgeschaltet, bringt das im deutschen Durchschnittshaushalt eine Reduzierung des Stromverbrauchs um bis zu 50 Watt. In reichlich acht Tagen rechnet sich das auf eine Kilowattstunde auf. Auf ein Jahr hochgerechnet können so bis zu 54 Kilowattstunden eingespart werden. Zwar kosten diese nur Centbeträge, aber bei den durchschnittlichen Preisen lässt sich pro Jahr eine Einsparung von etwa zehn Euro erzielen.

Im Fazit bedeutet das Zitat „Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert…“, dass mit vielen kleinen Maßnahmen auch ein großes Ergebnis erzielt werden kann. Das wird sogar bei den Rentenversicherungen und den Kapital bildenden Lebensversicherungen deutlich, wo man über die langen Laufzeiten hinweg auch durch den Zinseszinseffekt einen ordentlichen Zuschuss bei der Absicherung des Lebensunterhalts im Alter erreichen kann. Es gibt noch ein zweites deutsches Zitat, was sich darauf anwenden lässt: „Kleinvieh macht auch Mist…“

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