Wer viel verbraucht soll auch viel zahlen

„Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt?“ wird sich in Zukunft so mancher fragen, wenn die Stromrechnung ins Haus flattert.

Gilt bisher beim Stromverbrauch noch, wer viel verbraucht, zahlt weniger, wird es nach der vollzogen Energiewende wohl heißen müssen: Wer viel verbraucht, muss auch viel bezahlen.

Das Preisgefüge für den Stromverbrauch soll in Zukunft ganz überarbeitet werden. Dabei sollen das Verursacher- und auch das Tragfähigkeitsprinzip gelten. Denn der Strompreis soll sich auch in Zukunft für jeden tragbar bleiben. Dies gilt insbesondere für die einkommensschwachen Haushalte in Deutschland. Das können manchmal recht große Haushalte sein und dem entsprechend hoch ist der Stromverbrauch. Dazu kommt, dass sich Menschen mit geringem Einkommen nicht immer die neuen stromsparenden Geräte leisten können.

So sollten daher in Zukunft die Vergünstigungen für Großverbraucher aus Handel und Industrie auf den Prüfstand gestellt werden. Es ist sicherlich nicht einzusehen, warum die privaten Stromverbraucher die Preiszugeständnisse der Stromkonzerne an diese Klientel mitbezahlen soll. Auch für die privaten Haushalte sollten differenzierte, an den Verbrauch angepasste Preismodelle entwickelt werden. Diese sollten sich an der sogenannten Netzleistung orientieren. So sollte derjenige, der gleichzeitig mehrere Geräte angeschaltet hat mehr bezahlen als derjenige, der auf seinen Stromverbrauch achtet und nur wenige Geräte auf einmal nutzt.

Aber hier scheiden sich die Geister, die sich da berufen fühlen, den Strompreis für die Verbraucher zu bestimmen. Fakt ist aber zunächst einmal, dass der Strompreis derzeit stark ansteigt und in Zukunft noch stärker steigen wird.

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