Interessante Quoten rund ums Haus Mieten und die Mietwohnungen

Heute mal was informatives zur Entwicklung der Mietpreise in Deutschland. Die Entwicklung der Mietpreise in Deutschland zeigt regional große Unterschiede. Das ist nicht erst in den letzten Jahren so, sondern wird besonders deutlich, wenn man sich die ersten Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung etwas genauer anschaut. Das Bundesamt für Statistik weist bei den Kaltmieten beispielsweise für Sachsen-Anhalt im Jahr 1991 eine Steigerung um 145 Prozent und im Jahr 1993 eine Erhöhung um weitere 100 Prozent aus. Im gleichen Zeitraum wurde die Miete in den südlichen Bundesländern gerade einmal um acht Prozent teurer.

Nachdem anfänglich die Mieten in den ostdeutschen Metropolen gerade einmal ein Zehntel dessen ausmachte, was man in den westdeutschen Großstädten für vergleichbare Wohnraum auf den Tisch packen musste, findet man heute nahezu identische Kaltmieten vor. Das gilt zumindest für die Mietwohnungen in den Städten, in denen sich nicht nur gute Bildungschancen, sondern auch ein breites Angebot an Arbeitsplätzen findet. Bei der Ausstattung ist im Osten kräftig nachgebessert worden und dadurch konnte ein 11-prozentiger der Baukosten als Modernisierungsumlage auf die Mieten drauf gepackt werden. Das sorgte zwar für Unmut bei den Betroffenen, hat aber die Ossis und Wessis zumindest bei den Mietpreisen näher zusammen gebracht.

Beim Haus Mieten zeigt sich die Lage etwas anders. Hier zahlen die Städter deutlich mehr als diejenigen, die sich in der ländlichen Idylle niederlassen. Außerdem präsentiert sich ein Gefälle der Mietpreise beim Haus in der Nähe von Feld, Wald und Wiese, das einerseits von Süd nach Nord und andererseits von West nach Ost reicht. Man könnte also theoretisch die Mietpreise sogar als Wegweiser benutzen. Dort, wo sie am höchsten sind, befindet man sich auf jeden Fall in Alpennähe.

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