Der Inhalt der Zitate aus dem Mittelalter

Die Zitate aus dem Mittelalter haben zwei Besonderheiten. Viele von ihnen sind in lateinischer Sprache verfasst, die damals als die Sprache der Gelehrten und der kirchlichen Vertreter Gottes auf Erden galt. Außerdem gibt es eine ganze Menge Zitate aus dem Mittelalter, die kirchliche Inhalte haben. Einige wirken düster und geben die Strafen wieder, die Gott den Menschen für ihre Sünden auferlegte. Inhaltlich geben die Zitate aus dem Mittelalter häufig auch die Zweifel an den althergebrachten Lehren und den dazu im Gegensatz stehenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse wieder. Ein Beispiel dafür ist die von Petrus Ramus stammende Magisterthese aus dem Jahr 1536, der sinngemäß zum Ausdruck brachte, dass alle Aussagen von Aristoteles eine Lüge darstellen.

Heute werden die Zitate aus dem Mittelalter häufig benutzt, um einschlafende Diskussionen wieder anheizen zu können, denn viele von ihnen wirken aus dem Zusammenhang gerissen doch ziemlich provokant. Andere wieder erinnern daran, dass man irgendwann für das, was man im Leben getan oder unterlassen hat, vor seinem Schöpfer gerade stehen muss. Sie sind ein Appell an den Menschen, alles zu tun, um das Mögliche zu erreichen. Ein typisches Beispiel stammt aus dem Jahr 1420 und lautet „Denke immer an das Ende, da die verlorene Zeit nicht zurückkehrt.“

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